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Vegane Gemüse One Pot Pasta | Mademoiselle Gourmande
28. Oktober 2016 | 5 Kommentare

Vegane One Pot Pasta

Das perfekte Rezept für faule kalte Tage

Ich habe mich dem Trend der One Pot Pasta lange verwehrt. Ich dachte mir, dass die allermeisten Pasta-Rezepte doch sowieso schon einfach sind. Dass man aus einem einfachen und leckeren Gericht nicht unbedingt ein noch einfacheres und höchstwahrscheinlich weniger leckeres machen muss. Das waren meine Gedanken - bis vor drei Tagen. Das Leben im Camper stellt so einiges mit seinen Bewohnern an und eine Küche, die sich eigentlich so kaum nennen darf, ruft nach den geeigneten Maßnahmen, also neuen Rezepten. Vorbei ist die Zeit (zumindest vorerst), in der ich unendlich Töpfe und Teller zur Verfügung hatte. Wobei, Teller habe ich in der Tat ausreichend mitgebracht, nur leider nirgends Platz, um sie abzustellen. Um dem Mann das Abwaschen außerdem nicht allzu schwer zu machen, versuche ich mich bei der Verwendung von Töpfen und Tellern etwas einzuschränken. Daher also jetzt mein erster Versuch der One Pot Pasta.

Wie der Name schon sagt, wird hierfür nur ein Topf benötigt, was den Abwaschaufwand natürlich signifikant minimiert. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Der Kochaufwand ist minimal und der Abwasch schnell gemacht. Die Konsistenz ist allerdings eine andere als bei einer 'normal' gekochten Pasta. Es fühlt sich alles mehr an wie ein Eintopf, da die Zutaten durch das gemeinsame Kochen miteinander verschmelzen. Durch die Stärke der Pasta, die in die Soße übergeht, wird das Ganze so richtig schön schlotzig - genau wie ein Risotto. Und das ist genau das Richtige für kalte Camper-Tage oder eben für kalte Herbsttage in Deutschland. Denn, sind wir mal ehrlich, Abwaschen ist auch zu Hause nicht unbedingt unsere Lieblingsbeschäftigung.

1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
5 Champignons
1/2 rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
2 EL Kokosöl
1 Dose Tomaten
(stückig oder püriert)
200 ml Wasser
150g Pasta
Salz und Pfeffer
1/2 TL Paprika
Cayenne Pfeffer
(optional)
Petersilie

Die Aubergine in Würfel schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Etwa 20 Minuten beiseite stellen. Die Zucchini und Pilze in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. Die Petersilie ebenfalls grob hacken. Dann die Aubergine mit einem Küchenpapier gut abtupfen.

Das Kokosöl in einem großen Topf über hoher Hitze erhitzen. Wenn heiß, dann das Gemüse hinzugeben und 3-4 Minuten anbraten. Dann die Hitze etwas reduzieren und die Zwiebel und den Knoblauch dazugeben und nochmal etwa eine Minute anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann das Wasser und die Tomaten gemeinsam mit einem Teelöffel Salz und den Nudeln dazugeben. Gut verrühren und über hoher Hitze zum Kochen bringen. Sobald das passiert ist, die Hitze etwas reduzieren und weiter köcheln lassen. Die Kochzeit beträgt etwa so lange wie auf der Pasta-Packung angegeben. Wenn die Nudeln fast fertig sind und es befindet sich noch zu viel Flüssigkeit im Topf, einfach die Hitze nochmal etwas erhöhen. Falls es zu wenig Flüssigkeit ist, noch etwas Wasser hinzugeben. Am Ende mit Paprika, Cayenne Pfeffer, Salz und Pfeffer abschmecken und die frische Petersilie darüber geben.

20 min Vorbereitung
10 min Kochen
2 Personen

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Über Mademoiselle Gourmande

Über die Mademoiselle

Hallo, ich bin Tina und schreibe hier über leckeres Essen und eine der schönsten Sachen im Leben - das Reisen. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, dann schau doch auf meiner Über-mich-Seite vorbei oder trage dich in meinen kostenlosen Newsletter ein, um einmal wöchentlich meine neuen Rezepte und Artikel direkt in dein Postfach zu erhalten.

5 Kommentare

Fiona
am 27.10.2016 um 15:51 Uhr

Das ist doch genau mein Kochniveau. Yippie.

Antworten
Tina | Mademoiselle Gourmande von mademoisellegourmande.com
am 11.11.2016 um 00:15 Uhr

Hier ist für jeden etwas dabei :) Ich hoffe es schmeckt!

Antworten
Celine von barcelona-museum.de
am 28.10.2016 um 11:14 Uhr

Hi Tina!
Ich habe auch schon die ganze Zeit ein One-Pot Rezept bei mir zu Hause rumfliegen und ich habe bisher auch immer gedacht "muss das wirklich sein".
Aber wenn du das jetzt auch ausprobiert hast und es tatsächlich schmeckt, dann werde auch ich einmal den Schritt wagen!
Also danke für deine Ermutigung! ;)
Liebe Grüße
Céline

Antworten
Tina | Mademoiselle Gourmande von mademoisellegourmande.com
am 11.11.2016 um 00:17 Uhr

Ja, ich habe mir ja auch ordentlich Zeit damit gelassen. Aber ich muss schon sagen, dass es sich lohnt. Der Abwasch wird minimiert und es schmeckt wirklich lecker. Vor allem, wenn es draußen ordentlich kalt ist...

Antworten
MaPa
am 12.11.2016 um 19:26 Uhr

Sicher ideal fürs Camping - aber auch in der heimischen Küche zubereitet superlecker, schmackhaft und einfach

Antworten

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